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Kirche und ihre Geschichte

Evangelisch – reformierte Zwinglikirche Sargans

Die Kirche möchte ein Ort der persönlichen, individuellen, aber auch der gemeinschaftlichen Gottesbegegnung sein.
Man kann im Innenraum der Kirche zwei verschiedene symbolische Linien wahrnehmen.
Zum einen erinnert der Kirchenraum an die Arche Noah. Das viele Holz erinnert an die Arche. Im Kirchenfenster erkennen wir die Taube mit dem Zweig, also die Taube, die nach der Sintflut auf Land stösst und dadurch zum Symbol der Hoffnung, des Lebens und des Friedens wird. Die Anordnung der Sitzbänke, die einen Halbkreis binden, erinnern an den Regenbogen, an den Schöpfungsbund, den Gott, mit Noah schliesst. Das ist sehr passend für unsere Kirchgemeinde. Als Kirchgemeinde nehmen wir den Auftrag, Gottes Schöpfung zu bebauen und zu bewahren, ernst.
Daher bezeugen wir mutig, dass Gott ein Gott des Lebens ist. Wir treten für den Schutz des Lebens ein, sowohl am Anfang, als auch am Ende des Lebens. Zum anderen erinnert der Kirchenraum an das Zelt der Begegnung. Im Zelt der Begegnung konnten die Israeliten auf der Wanderung durch die Wüste, nach dem Auszug aus Ägypten, Gott begegnen, Kraft schöpfen, beten, singen, auf Gott vertrauen und auf seine Verheissungen hoffen.

Unser Kirchenraum lädt zur Begegnung mit Gott und unserem Nächsten ein.
Unsere Kirchgemeinde möchte Herberge sein.
Menschen auf ihrer Lebensreise werden freundlich empfangen, können zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen in Stille, Gebet, Austausch, Gemeinschaft.


In einem der Kirchenfenster sehen Sie einen der drei Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern folgen, eine lange Reise nach Bethlehem auf sich nehmen. Die drei Weisen stehen für uns selbst. Sie vertrauen auf die Verheissungen Gottes, aber sie glauben nicht einfach, was ihnen vorgesagt wird, sie suchen selbst die Begegnung und Erfahrung mit Gott. Im Jesuskind, in der Krippe, ereignet sich diese Begegnung, die die drei Weisen nachhaltig verändert. Wir als Suchende, Fragende, Zweifelnde, mit Gott Ringende, Glaubende, auf Gott Vertrauende, Verzweifelte, Resignierte, Fröhliche, sind eingeladen zur Begegnung mit Gott.

Auferstehungskreuz
Das Auferstehungskreuz von Josef Ammann strahlt die Osterfreude aus.
Gott wird als Gott des Lebens gefeiert.
Osterglaube ist ein lichtdurchfluteter Glaube allen dunklen Mächten zum Trotz.

Sonnenklang
Der Sonnenklang von Gudrun Delin stellt noch einmal den Bezug zur Schöpfung her.
Der Sonnengesang von Franz von Assisi ist ein wundervoller Hymnus, in dem Gott, dem Schöpfer, für die wundervolle Schöpfung gedankt wird.

Orgel
Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Genf gebaut.
Sie steht bewusst im Zentrum des Kirchenraumes, denn Gott soll auch durch die Musik gepriesen werden.

Seien Sie herzlich willkommen in unserer wunderschönen Kirche!

Fenster<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refsargans.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4</div><div class='bid' style='display:none;'>53</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Vorsteherschaft<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refsargans.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>4</div><div class='bid' style='display:none;'>171</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>
Kirche ohne Pfarrhaus<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>refsargans.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>9</div><div class='bid' style='display:none;'>246</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Geschichte
  • 1525 – 1532 Reformierte in Mels, Flums, Bad Ragaz und Walenstadt
  • 1532 Rekatholisierung als Folge des 2. Kappelerkrieges
  • 1535 – 1863 Betreuung der reformiert gebliebenen Einwohner durch Pfarrer aus der Herrschaft und dem Rheintal
  • ab 1800 Zunahme der evangelischen Bevölkerung infolge der Industrialisierung, des Eisenbahnbaus (1859) und der Entwicklung von Ragaz zu einem Kurort (von Null Evangelischen in der Volkszählung 1809 auf 87 in der Volkszählung 1837
  • 1863 Gründung der Kirchgemeinde Bad Ragaz, deren Pfarrer alle Evangelischen im Sarganserland betreut
  • 1865 Gründung der Kirchgemeinde Walenstadt, zu der auch Flums und Quarten gehören. 1884: erste Wahl eines eigenen Pfarrers in Walenstadt
  • 1890 In Bad Ragaz findet die erste Einweihung einer evangelischen Kirche im Sarganserland statt
  • 1892 Kauf der Tonhalle in Mels und Umbau zur Evangelischen Kapelle
  • 1920 Gründung des Kirchenchors Mels-Sargans
  • 1933 Gründung des Evangelischen Frauenvereins Sargans-Mels
  • 1933 Anstellung eines Pfarrhelfer mit Sitz in Sargans
  • 1935 Bau des Pfarrhauses mit Gemeindesaal in Sargans
  • 1955 Die Kirchgemeinde Sargans-Mels wird selbstständig
  • 1959 Am 15. März wird die evangelische Kirche in Sargans eingeweiht
  • 1988 Schaffung einer vollamtlichen Stelle für einen Gemeindehelfer (Sozialdiakonischen Mitarbeiter)
  • 1994 Anbau eines Kirchgemeindehauses an die Kirche
  • 1996 Die Synode billigt den heutigen Namen der Kirchgemeinde: Sargans · Mels · Vilters-

Wangs, der den tatsächlichen territorialen Gegebenheiten entspricht

  • 2005 Jubiläumsjahr 2005 zum 50 jährigen Bestehen der Kirchgemeinde, Herausgabe einer Jubiläumsschrift
  • 2005 Ersatz der vollamtlichen Stelle des Gemeindehelfers durch eine 60% Stelle für eine Sekretärin und Übernahme der Religionsstunden durch die Katechetinnen
  • 2009 Fertigstellung der Erweiterung des Kirchgemeindehauses
  • 2014 Neubau Pfarrhaus und Pfarramt neben der Kirche
  • 2015 Aufstockung im Seelsorgebereich auf 150 Stellenprozente durch Anstellung eines Diakons; Verkauf des alten Pfarrhauses

Ähnlich

Reformierte Kirchgemeinde Sargans•Mels•Vilters–Wangs
Zürcherstrasse 82, 7320 Sargans
081 710 43 01
evkg-191-200x300
Verantwortlich: Barbara Tschirky
Bereitgestellt: 12.03.2017